Asphalttechnisches Zentrum eingeweiht

Frankfurt (Oder) ist als Bildungsstandort um eine Attraktion reicher geworden. Das überbetriebliche Ausbildungszentrum (ÜAZ) der Bauwirtschaft hat sich um das Asphalttechnische Zentrum (ATZ) erweitert.

 

 

Neues Trainingsgelände im ÜAZ - Asphalttechnisches Zentrum

 

Eine große Halle, ein Straßenmodell, Bagger, Radlader, Walzen und jede Menge Material! Auf den ersten Blick wirkt das Gelände wie kurz vor der Fertigstellung. Bei genauerem Hinsehen fällt auf, dass dieses Gelände auch mit intensiver Bewirtschaftung nie fertig sein wird. Denn hier kann ab sofort der Einbau von Asphalt auf Straßen und Plätzen simuliert werden. Der verwendete Asphalt ist nicht heiß und kann damit immer wieder aufgenommen und neu verbaut werden.

 

 

 

 

 

 

 

Erweiterung des Bildungsangebotes

Mit dem neuen Trainingsgelände reagiert das Berufsförderungswerk auf den Fachkräftemangel der Branche und die anstehenden Neuerungen im Lehrplan der Straßenbauer, wo zukünftig der Asphaltbau eine zentrale Rolle einnehmen wird. Ab dem kommenden Ausbildungsjahr können Azubis im Straßenbau, insbesondere das 2. und 3. Ausbildungsjahr, an Lehrgängen im Bereich Asphaltbau teilnehmen. Teils innerhalb der SOKA-geförderten Ausbildung, aber auch als vom Land geförderte Zusatzqualifikation. Auch im Bereich der Fort- und Weiterbildung wird es Angebote in diesem Bereich geben.

 

Grundsätzlich sind aktuell zwei Fertigungsstrecken vorbereitet, mit und ohne Randeinfassung, mit einer Einfahrt und mit einer Kurve.

 

Die Größe des Geländes lässt neben der flexiblen Einrichtung neuer Strecken auch die Erweiterung des Aus- und Weiterbildungsangebotes zu. Geplant ist eine Ausbildung an den Erdbaumaschinen.

 

Die neu errichtete Halle dient der Unterstellung der Maschinen und Geräte. Sie kann allerdings ohne größeren Aufwand in eine Ausbildungshalle für die Straßenbauer (für Pflaster- und Tiefbauarbeiten) umfunktioniert werden. Auch theoretische Unterrichtseinheiten sowie labortechnische Arbeiten sind hier zukünftig umsetzbar.

 

 

 

 

Langjähriger Leiter des ÜAZ geht in Rente

Für Jörg Lehmann, den Leiter des ÜAZ Frankfurt (Oder), war es das letzte große Projekt, dass er beruflich auf den Weg gebracht hat. Nach 47 Jahren in der Beruflichen Bildung verabschiedet er sich in die wohlverdiente Rente.

 

Der Oberbürgermeister der Stadt, René Wilke, würdigte die Verdienste Lehmanns mit der Ehrenurkunde der Stadt Frankfurt (Oder). Einer Ehre, die bisher nur zwei Einzelpersonen zu Teil wurde.

 

 

 

 

 

 

Karin Petrie übernimmt Leitung

Die Nachfolge Jörg Lehmanns tritt Karin Petrie an. Bisher für den Bereich der Weiterbildung zuständig, wird Sie die bisherigen Projekte Lehmanns mit großem Engagement weiterführen und ihnen ihre eigene Note verleihen. Das ATZ mit Leben zu füllen ist dabei nur der erste Schritt in große Fußabdrücke.

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